Microsoft 365: Neuer Name für bisherige Microsoft Office 365 Tarife und Weiterentwicklung der Services. Es bleibt spannend.

Bereits 2017 hat Microsoft sein bestehendes Cloud-Portfolio mit neuen Paketen rund um die Themen Management und Sicherheit erweitert. Im April 2020 erfolgte nun der nächste Schritt und so werden folgerichtig auch die bekannten Office 365 – Services unter dem Brand Microsoft 365 geführt.

Da die Lösung schon lange einen Mehrwert bietet, der weit über ein klassisches Office-Paket hinausgeht, war dieser Schritt überfällig. In den letzten Jahren wurden nicht nur die bekannten Office-Applikationen, wie Excel, Word und PowerPoint ständig weiterentwickelt. Mit den SaaS-Varianten von Sharepoint, Exchange, OneDrive und Skype wurden zentrale Produkte der Unternehmenskommunikation integriert.

Mehr als eine Erweiterung

Es erfolgt aber nicht eine reine Erweiterung um neue Services. Auch das Zusammenspiel der Komponenten untereinander stand klar im Fokus und so wurden neue Möglichkeiten geschaffen, die Prozesse in einem Unternehmen zu digitalisieren und zu vereinfachen. Mit Microsoft Teams wurde so eine neue Zentrale geschaffen, die es nun endlich ermöglicht eine Brücke zwischen statischen Inhalten und direkter Interaktion zu spannen. Mittlerweile bilden diese Cloud-Services für viele Unternehmen die Basis der Kommunikation und Zusammenarbeit, da sie in den Bereichen Integration, Flexibilität und Skalierbarkeit einer selbst betriebenen Lösung deutlich überlegen sind.

Im ersten Schritt profitieren die SMB-Firmenkunden von der transparenten neuen Namensgebung:

  • Microsoft 365 Business Basic (vorher: Office 365 Business Essentials) bietet die Cloud-Services
  • Microsoft 365 Business Standard (vorher: Office 365 Business Premium) ergänzt die Cloud-Services um die Desktop Apps

  • Microsoft 365 Business Premium (vorher Microsoft 365 Business) bietet alle Funktionalitäten – Cloud-Services, Desktop Apps und erweiterte Sicherheit

Premium-Variante für den digitalen Wandel

Gerade die Erweiterung der Premium-Variante eröffnen Firmen neue Möglichkeiten den digitalen Wandel weiter voranzutreiben und moderne, virtuelle Arbeitsplätze für die Mitarbeiter zu schaffen.

Die aktuellen Konzepte zum Berechtigungs- und Clientmanagement erweitern die bewährten Konzepte des Active Directory um neue Möglichkeiten im Bereich des Mobile Device Managements, Data Flow Control und der Grundbetankung der Systeme. Die Sicherheitsfeatures des inkludierten Defender runden das Paket zur Gesamtlösung ab.

Microsoft: Vom Software- zum Lösungsanbieter

Auch wenn im ersten Schritt die verschiedenen Pläne funktional gleichgeblieben sind, ist das Vorgehen von Microsoft doch nachvollziehbar und konsequent. Die alten Bezeichnungen waren doch eher ein Hinweis auf die Historie der Produkte und wurden dem Mehrwert der Lösungen nicht mehr gerecht.

Es ist abzusehen, dass sich Microsoft nicht auf den Lorbeeren der letzten Jahre ausruhen und den Wandel vom Software- zum Lösungsanbieter weiter vorantreiben wird. So können sich die Kunden auch weiterhin auf spannende neue Services und Erweiterungen freuen, die den digitalen Wandel im eigenen Unternehmen unterstützen und vorantreiben.

Über Maximilian Fried

Maximilian Fried
Head of Delivery & Competence Center IT-Infrastructure

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